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Position:   Konzernkritik

„Wer die Umwelt liebt, der fliegt“

Hauptversammlung 2010
> Pressemitteilung
> Rede Andreas Dufner

Obiges Zitat ist dem Lufthansa-Vorsitzenden Mayrhuber im Interview mit der die Bild-Zeitung (19.11.2007) entglitten. Daran zeigt sich, wie ernst es dem Konzern mit der auf der Website propagierten Formulierung "Bei Lufthansa ist der Ausgleich ökonomischer Interessen und ökologischer Verantwortung Unternehmensleitsatz." ist. Die Lufthansa AG reiht sich ein in die Konzerne, die nach außen hin vorgeben, ökologisch und sozial vorbildlich zu agieren, Umwelt- und Klimaschutz in die Geschäftsstrategie zu integrieren, soziale Projekte zu fördern etc. Doch was sich hinter dem grünen Mäntelchen verbirgt, sieht wie bei vielen anderen auch bei der Lufthansa oft ganz anders aus. In den letzten Jahren hat die Lufthansa beispielsweise mit "klimaneutralen" Flugtickets geworben und so versucht, ihr Engagement im Klimaschutz zu verdeutlichen. Dieses Ticket wird jedoch ausschließlich über den Kunden finanziert. Das Engagement der Lufthansa im Klimaschutz ist kaum ernst zu nehmen, da der Konzern sich seit vielen Jahren gegen eine Kerosinsteuer wehrt und sich gegen die Einbeziehung des Flugverkehrs in den Emissionshandel handelt.

Antworten Lufthansa „Vorfahrt für Klimaschutz? Umfrage des Dachverbands bei 27 deutschen Konzernen“ 

Abschiebung stoppen!
Von 1999 bis 2002 kämpften die Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre und das Netzwerk Kein Mensch ist illegal gemeinsam gegen das Geschäft der Deutschen Lufthansa mit der Abschiebung von Flüchtlingen. Ihre Aktionen zu den Hauptversammlungen 1999, 2000, 2001 und 2002 waren Teil der Kampagne deportation.class. In der Hauptversammlung 2004 unterbrach Aufsichtsratsvorsitzender Jürgen Weber mehrfach einen Kritischen Aktionär, der ihn nach seiner Teilnahme an der geheimnisumwitterten Bilderberg-Konferenz fragte.

> Lufthansa Hauptversammlung 2008

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