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Energie
Atomkonsens - aber nicht mit den Energiekonzernen! Nicht dem Klimaschutz, sondern der Atomkraft sowie den Stein- und Braunkohlewerken haben E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW im Jahr 2007 den Vorzug gegeben. Dazu gehören die geplante Zwangsumsiedlung der Bewohner in der Lausitz, wo vier weitere Braunkohlekraftwerke Platz finden sollen. Ganz zu schweigen von der Abbaggerung eines Schutzgebietes in Brandenburg zugunsten der Pläne Vattenfalls, dort weitere Braunkohlekraftwerke zu errichten. E.ON plant Atomendlager in Finnland und der Slowakei - hatte jedoch nicht mit dem Protest der dortigen Umweltschützer gerechnet, die auf Einladung von urgewald zur Hauptversammlung 2007 des Düsseldorfer Konzerns kamen. Und RWE? Der Konzern beantragt munter eine Laufzeitverlängerung für das älteste deutsche Atomkraftwerk Biblis A - wobei dieses nach gesetzlicher Vereinbarung stillgelegt werden sollte. Nicht gerade ein kohärenter Schachzug RWEs, hat der Konzern doch im Jahr 2000 am Konsens zum Ausstieg aus der Atomenergie mitgearbeitet.
Die Umweltschutzorganisationen liefen Sturm - Kritische Aktionärinnen und Aktionäre bieten der klimafeindlichen Politik der Konzerne weiterhin die Stirn.