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Position:   Konzernkritik

"Energie ist Verantwortung" sagt EnBW

Hauptversammlung der EnBW am 19. April 2011
Harry Block von den Kritischen Aktionären EnBW kandidiert für den Aufsichtsrat
> Gegenantrag Gudrun Vangermain
> Gegenantrag Harry Block

Mit 50 % Atomstrom und reiht sich EnBW ein in die großen deutschen Energiekonzerne, die mit allen Mitteln versuchen, ihre Atomkraftwerke länger als im Atomkonsens vereinbart laufen zu lassen und eine Laufzeitverlängerung beispielsweise von Neckarwestheim I durchzusetzen. Gleichzeitig weigert sich der Konzern, sich an der Sanierung des radioaktiv verseuchten Endlagers Asse finanziell zu beteiligen. Laut Greenpeace stammen 63 % der Radioaktivität im Endlager Asse aus dem EnBW Atomkraftwerk Obrigheim. Die Sanierungskosten werden auf ca. 2,5 Mrd. Euro geschätzt, wobei EnBW somit anteilig 1,5 Mrd. Euro bezahlen müsste.

Ende des Jahres 2009 stieg EnBW erfreulicherweise als Hauptinvestor für das geplante Kohlekraftwerk im niedersächsischen Dörpen aus, als Folge des Widerstands der lokalen Bevölkerung und der örtlichen Industrie, die lieber umweltfreundlichere Energie beziehen möchte. Doch nach wie vor setzt der Energiekonzern neben Atomkraft auf fossile Energieträger und verhält sich somit nicht anders als die Energieriesen RWE und E.ON. EnBW selbst wirbt mit Slogans wie „Energie ist Verantwortung“, lässt diesen Worten aber leider zu wenige Taten folgen.

Antworten EnBW „Vorfahrt für Klimaschutz? Umfrage des Dachverbands bei 27 deutschen Konzernen“ 

Hauptversammlung 2010: Gegenantrag Harry Block

Hauptversammlung 2008, Gegenanträge:

Harry Block
Prof. Martin Ehinger
Sabine Just-Hoepfinger
Agnes Malczak
Barbara Puche

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